J-Games Projekt
Das „J-Games Projekt“ ist eine Initiative zur Etablierung einer japanologisch-kulturwissenschaftlichen Erforschung von Videospielen an der Goethe-Universität. Ursprünglich im Oktober 2022 unter der Leitung von Dr. Christian Chappelow als studentische Arbeitsgemeinschaft der Japanologie Frankfurt konzipiert – und anschließend als Schwerpunkt im Lehrportfolio der Japanologie Frankfurt / Bereich Literatur und Kultur“ eingeführt – wurde das J-Games Projekt nach zweijährigem Probelauf im Winter 2025/2026 zu einer größeren Forschungsinitiative mit starker studentischer Beteiligung ausgebaut. Stand Dezember 2025 besteht das Projekt aus acht Nachwuchswissenschaftler/innen der Japanologie und anderer Fächer der Goethe-Universität, beteiligt darüber hinaus sind ca. 30-40 studentische AG- und Seminarteilnehmer/innen.
Neben dem inhaltlich-akademischen Austausch möchte die Initiative einer neuen generationellen Realität in der japanologischen Forschung und Lehre gerecht werden, stehen doch Videospiele aus Japan als eine wichtige Motivation sowohl für die japanologische Studienwahl nach 2000 als auch grundsätzlich für die zeitgenössischen Beschäftigung mit Japan im digital-globalkulturellen (Konsum)Raum.

