Seminar Kulturmanagement (KuMa)

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Die Japanologie Frankfurt befasst sich innerhalb ihres kulturwissenschaftlichen Schwerpunkts auch mit Fragen der Kreativwirtschaft. Im Seminar Kulturmanagement werden japanologische Möglichkeiten in diesem Bereich gesichtet. Das Seminar versteht sich als kulturwissenschaftliche „Werkstatt“, in der Ideen und Eigenengagement im Hinblick auf eine Japankarriere im kulturell-künstlerischen Bereich gefördert werden sollen. Während die Studierenden entsprechend ihren Interessen und Talenten individuelle Profile entwickeln und gemeinsame interne Übungsprojekte (zum Teil mit Beratung von Spezialisten) gestalten, suchen wir ebenso Kontakte zur außeruniversitären Umgebung wie zum Beispiel zu Literaturhäusern, Museen, Galerien, Verlagen, Medieneinrichtungen (Fernsehen/Rundfunk), Firmen mit Japanbezug und japanischen Firmen bzw. zu Institutionen, in denen wir Gelegenheit erhalten, die im Studium erworbenen Kenntnisse über Japan und die japanische Kultur, im speziellen Wissen über japanische Literatur, Film, Musik, Design und den gegenwärtigen japanischen Lifestyle im Zeichen von „Cool Japan“ – aber auch über das historische Japan und seine Kunst und Philosophie – anzuwenden.

Projekte des Seminars:    Eisai Event (November 2008)    Filmprojekt (Januar 2009)   "Mobile J" (Nippon Connection 2009)

Das Seminar Kulturmanagement mit seinen vielfältigen Aktivitäten fand mit dem erfolgreichen Studienabschluss der Mitwirkenden, die ihre Magisterprüfungen ablegten, ein vorläufiges Ende.


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Zuletzt hat das Seminar erfolgreich das Publikationsprojekt „Yomitai! Neue Literatur aus Japan“ (2012) abgeschlossen. Danach stand aus aktuellem Anlass die Textinitiative Fukushima (TIF) im Vordergrund. Die in ihr engagierten Studierenden aus Frankfurt und Leipzig übersetzten und analysierten Texte zur Dreifachkatastrophe vom 11. März 2011; auf dieser Arbeit basierte das „Lesebuch Fukushima“ (2013), mit dem es gelungen ist, japanologisches Wissen einer interessierten Öffentlichkeit zuzuführen.

KUMA befasste sich unter dem Motto/Label „Leuchtfisch“ im Sommersemester 2015 mit dem Thema Kulturjournalismus und Edutainment; Ziel war es, Audiomaterialien – also z.B. Interviews, Buchrezensionen/Diskussionen, Radio-Features, Hörspiele – zu entwickeln.

Das Seminar, das von Prof. Dr. L. Gebhardt geleitet wurde, richtete sich in erster Linie an die Studierenden des Schwerpunkts Literatur- und Kultur.

www.leuchtfischpodcast.de